Barack Obama & das Internet » Lernen Sie von Obama!
17. Dezember 2008

Barack Obama hat die die Präsidentschaftswahlen in den USA gewonnen und wird der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Viele Experten sind der Meinung, dass Obama die Wahl auch im Internet gewonnen hat. Daher untersuchen bereits die ersten deutschen Wahlkampfstrategen, was man sich von der Obama-Internet-Strategie abschauen kann!
Was hat Obama, bzw. was haben seine Internetberater richtig gemacht, um einerseits neue Zielgruppen für Politik und die Person Obama zu begeistern und andererseits Obama-Wähler noch stärker an Obama zu binden?
Auf den Bereich des E-Commerce übertragen hieße dies:
Wie gewinne ich neue Kunden im Internet?
Wie binde ich vorhandene Kunden an meine Produkte/Dienstleistungen?
Die Obama Webseite enthält Antworten, die jeder Webseiten-Besitzer auch für seine Internetprojekte beachten und umsetzen sollte.
Hier 5 Punkte der Obama-Internet-Strategie:
- Ziele festlegen und die Webseitenbesucher zum Ziel führen
- Kurze, einfache Sprache mit Aufforderung zur Aktion (Call To Action)
- Einbinden von Multimedia
- Interaktion mit den Anhängern durch einen Weblog
- Vernetzung durch Verlinkung
Das Sammeln von Spenden über das Internet war ein Hauptziel der Webseite - daher wurde der Spenden-Button an eine Stelle platziert, die sich laut verschiedener Untersuchungen, im Hauptblickfeld der Seitenbesucher befindet : im oberen Drittel der Webseite, am rechten Rand der Webseite. Der Spenden-Button führt direkt zu einem Formular. Auch hier wird der Webseitenbesucher auf einfache Weise zum Ziel (Geldspende für Obama) geleitet.

>> PLEASE DONATE << ist eine einfach, deutliche und wirkungsvolle Aufforderung zum Spenden.
>> BARACKTV << mit Anbindung an YouTube- Videos. Einfacher und unterhaltsamer kann man Informationen und Stimmungen nicht transportieren.

Anbindung der Webseite an einen eigenen Weblog. Der >> OBAMA BLOG << enthält Beiträge von Obama-Anhängern und beleuchtet das Hauptthema der Webseite aus verschiedenen Blickwinkel. Die Web 2.0 Philosophie, dass die User die Inhalte beisteuern wird konsequent umgesetzt.

>> OBAMA EVERYWHERE << verlinkt die Webseite mit dem komplette Web 2.0-Universum (z.B. Facebook, Digg, Flickr, Youtube, etc.) und verweist auf Obama-Beiträge im Internet.
Diese 5 Beispiele zeigen, dass die Möglichkeiten des Internets konsequent genutzt worden sind. Der Erfolg gibt den Obama-Internet-Strategen recht.
Die Webseitenbetreiber deutscher mittelständischer Unternehmen fragen jetzt sicher: “Obama und Amerika - das ist ja in Ordnung, aber kann ich ein gesteigertes Kundeninteresse sowie eine höhere Kundenbindung auf diese Weise schaffen?”
Meine Antwort:
YES, YOU CAN!
Ihr Guido Pelzer
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